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Aktuelle Nachrichten
EU-Handelspolitik im Umbruch: Wirtschaftsrechtler erhält EU-Förderung
22.09.2026 | Die Europäische Kommission fördert den Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Christian Tietje von der MLU erneut mit einem ihrer renommierten Jean-Monnet-Lehrstühle. Im Zentrum der dreijährigen Förderung stehen die EU-Handelspolitik sowie die wirtschaftliche Sicherheit der Europäischen Union. Die EU unterstützt die Arbeit mit 60.000 Euro im Rahmen der sogenannten Jean-Monnet-Aktionen für exzellente Lehre und Forschung zu Europa. Für Tietje ist es die zweite Förderung in dem Programm.
Fotografien aus Persien treffen auf Gegenwartskunst: Ausstellung an der MLU zeigt Werk von Ernst Höltzer
15.09.2026 | Fotografien aus dem Persien des 19. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst aus dem Iran stehen ab Freitag, 18. September 2026, im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung der MLU im Löwengebäude. Unter dem Titel „Höltzers Persien // Update Iran“ werden die historischen Aufnahmen des Ingenieurs und Fotografen Ernst Höltzer (1835–1911) in einen Dialog mit aktuellen künstlerischen Positionen aus dem Iran gebracht.
Ewiger Roggen: Forschende der MLU veröffentlichen Daten aus fast 150 Jahren Agrarforschung
09.09.2026 | Die gesamten Daten von Deutschlands ältestem Dauerfeldversuch hat die MLU jetzt vollständig digitalisiert und öffentlich zugänglich gemacht. Der Ewige Roggenbau läuft seit 1878 kontinuierlich auf einem Versuchsfeld in Halle. Bislang lagen die Aufzeichnungen nur in Hand- oder Maschinenschrift vor. Die Daten zu Ertrags- und Bodenwerten sowie die Wetterdaten können helfen, das Verständnis von Anbausystemen und die Prognosen über Ernteerträge in Zeiten des Klimawandels zu verbessern. Das MLU-Team nutzt sie, um einen digitalen Zwilling des Versuchsfelds zu entwickeln und Umweltwirkungen zu untersuchen.
Gemeinsame Erklärung der HRK und der LRK Sachsen-Anhalt zum Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
07.09.2026 | Das Ergebnis der gestrigen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kommentieren die Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Landesrektorenkonferenz (LRK) Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Walter Rosenthal und Prof. Dr. Folker Roland, in einem gemeinsamen Statement.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht für
Demokratie, Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit
Die zahlreichen Krisen in der Welt, Krieg, Gewalt und vielfaches menschliches Leid sowie Herausforderungen wie der Klimawandel, Migration und wirtschaftliche Unsicherheiten erzeugen tiefe Verunsicherung. Dies führt zu gesellschaftlichen Debatten, die zum Teil demokratiefeindlich sind. Vor dem Hintergrund öffentlich gewordener rechtsextremistisch geprägter, antidemokratischer Bestrebungen bringt die MLU ihre tiefe Sorge um die Freiheit von Forschung und Lehre in der internationalen und vielfältigen Gemeinschaft ihrer Forschenden, Lehrenden und Lernenden zum Ausdruck. Im Bewusstsein ihrer eigenen Geschichte in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts wendet sich die MLU gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus.
Wissenschaft lebt vom Austausch mit anderen. Die MLU ist als "weltoffene Hochschule" ein Ort der Begegnung, der kritischen Auseinandersetzung und des Lernens, weil sie Menschen mit verschiedenen kulturellen, ethnischen, religiösen und sozialen Hintergründen und Sichtweisen zusammenbringt. Ein respektvoller Umgang miteinander ist die Grundlage, um in offenen Diskussionen und sachlichen Debatten zu Lösungen zu kommen. Ein friedliches Miteinander setzt Offenheit, Bereitschaft zum Diskurs und globale Verständigung voraus. Diesen essenziellen Werten sind die Universität und ihre Mitglieder verpflichtet – in Studium, Lehre, Forschung ebenso wie im Arbeitsalltag.








