Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2018

Neues DFG-Netzwerk: Schulden machen im 20. Jahrhundert

Staatsschulden sind kein Phänomen der jüngeren Vergangenheit. Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts finanzierten sich Staaten über Kredite und nahmen für deren Tilgung ihre Bürger in die Pflicht. Welche politischen und sozialen Ursachen sich für die Verschuldung von Staaten ausmachen lassen, untersucht ein neues Wissenschaftliches Netzwerk an den Universitäten Halle und Konstanz. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Netzwerk drei Jahre mit knapp 50.000 Euro.

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Konventionelle Pflanzenzucht: Forscher verbessern Weizen

Pflanzenwissenschaftler haben eine neue Weizenlinie gezüchtet, die eine bessere Qualität als gängige Weizensorten hat. Dafür kreuzten sie zwei Kulturweizen mit einem Wildweizen. Die Körner der neuen Pflanze haben unter anderem einen höheren Proteingehalt, was sie auch für die Industrie interessant macht. Die Wissenschaftler konnten außerdem mehrere Abschnitte im Erbgut der Pflanzen ausfindig machen, die in Verbindung mit den besseren Eigenschaften stehen.

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Jahr 2017

Klimawandel: Wälder als Garant für die Artenvielfalt

Wälder erfüllen zahlreiche wichtige Funktionen dann besonders gut, wenn sie reich an unterschiedlichen Baumarten sind. Zudem muss man sich bei der Bewirtschaftung des Waldes nicht für ausschließlich eine Leistung – wie Holzproduktion oder Naturschutz – entscheiden: Mehrere Leistungen von Waldökosystemen lassen sich gleichzeitig verbessern. Das ist das Ergebnis zweier Studien, die kürzlich von mitteldeutschen Biodiversitätsforschern in der renommierten Zeitschrift "Ecology Letters" veröffentlicht wurden.

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BMBF-Verbundprojekt „NovAL“ gestartet: Gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe aus Algen

Mikroalgen stellen eine vielversprechende, doch bisher unzureichend genutzte Quelle für die Produktion essentieller Nährstoffe, wie Omega-3-Fettsäuren, dar. Um neue Algenarten und Verarbeitungstechnologien zu erschließen, wurde von der Universität Halle gemeinsam mit den Universitäten Jena und Leipzig sowie der Hochschule Anhalt im Rahmen des Kompetenzclusters nutriCARD das Verbundprojekt "NovAL" initiiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt drei Jahre lang mit 1,2 Millionen Euro.

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Auf die Größe kommt es an: Biologen erforschen Partnerwahl bei Thripsen

Je größer das Männchen, desto höher die Chance auf eine erfolgreiche Paarung – das gilt zumindest für Thripse, nur zwei bis drei Millimeter große Insekten, die mit bloßem Auge kaum zu erkennen sind. Die größeren Männchen können nicht nur ihre kleinen Konkurrenten verdrängen, sondern haben beispielsweise auch ein besseres Immunsystem und produzieren mehr Spermien. Das haben Biologen der Universität Halle herausgefunden.

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Schub für die Forschung: Ministerin Wanka übergibt Proteinzentrum

Die Martin-Luther-Universität ist um ein neues Forschungszentrum reicher: Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat das "Proteinzentrum Charles Tanford" an die Uni Halle übergeben. Dort bündelt die Universität ihre Expertise im Bereich der Proteinbiochemie. Der Bund und das Land Sachsen-Anhalt haben gemeinsam rund 40 Millionen Euro in den Forschungsneubau investiert.

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Forschungsstelle Innovative Kommunalentwicklung und Daseinsvorsorge – FINKO gegründet

Die Interdisziplinäre Wissenschaftliche Einrichtung Genossenschafts- und Kooperationsforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (IWE GK) hat eine neue Forschungsstelle eröffnet, die sich mit innovativen Konzepten der Kommunalentwicklung und der Daseinsvorsorge beschäftigen wird.

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Forscher verbessern Massenspektrometrie-Verfahren

Pharmazeuten und Chemikern der Universität ist es gelungen, eine genauere Methode der Protein-Massenspektrometrie zu entwickeln. Die Forschergruppe konnte zeigen, dass sich bei der Massenspektrometrie viel genauere Erkenntnisse zur Struktur von Proteinen gewinnen lassen, wenn man die Proteine zuvor mit einem zusätzlichen Stoff vermischt.

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Konkurrierende Kräfte: Wie Moleküle ihre Struktur erhalten

Eine in sich verdrehte Doppelhelix: Das ist die markante Struktur der DNA, die aus großen Molekülen besteht. Welche Kräfte dabei innerhalb der Moleküle wirken und ihnen so ihre charakteristische Struktur geben, haben Chemiker und Physiker der Uni Halle nun anhand synthetisch hergestellter Moleküle untersucht. Dabei fanden sie heraus, dass es vor allem zwei charakteristische Kräfte gibt, die sich gegenseitig verstärken oder abschwächen können.

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Zeitweise Abschaltung der Telefonanlage

Auf Grund von Umrüstungsarbeiten der Telefonanlage sind die verschiedenen Standorte der Universität zeitweise telefonisch nicht erreichbar. Weitere Informationen zu den Ausfallzeiten auf den Seiten des IT-Servicezentrums.

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Erstmals über 100 Deutschlandstipendien für Studierende der Uni

Die Uni Halle vergibt zum Wintersemester 102 Deutschlandstipendien. Diese werden von insgesamt 58 Stiftern gefördert. Die feierliche Übergabe der Stipendienurkunden findet am Dienstag statt. In der Aula im Löwengebäude begrüßt Rektor Prof. Dr. Udo Sträter die Stipendiaten und Förderer. Zu Gast ist auch Dr. Jürgen Ude, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung.

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Physiker entwickeln Idee für magnetische Nano-Speichermedien

Nahezu alle modernen Speichermedien basieren auf Magneten und magnetischen Eigenschaften, die immer kleiner werden. Physiker aus Halle und Stanford haben jetzt nachgewiesen, dass sich mit Hilfe von Elektronenstrahlen magnetische Strukturen auf extrem kleinen Nanoscheiben nutzen lassen, um Daten zu speichern. Ihre Studie erschien kürzlich im internationalen Fachjournal "Applied Physics Letters".

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