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Aktuelle Nachrichten
Kunst trifft Paläontologie: Neue Ausstellung an der Uni Halle zeigt Objektkunst
12.03.2026 | Die künstlerische Auseinandersetzung mit fossilen Funden und der Arbeit von Paläontologinnen und Paläontologen steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung an der MLU. Gezeigt werden Objekte der Schmuckkünstlerin Beate Eismann. Die Ausstellung „Sauro[syn]thesen“ ist ab Donnerstag, 19. März 2026, im Kupferstichkabinett der Kustodie im Löwengebäude zu sehen. Die Vernissage findet am Mittwoch, 18. März 2026, um 18 Uhr in der Aula statt.
Psychologie: Studie zeigt Grenzen des Multitasking
11.03.2026 | Selbst mit viel Training gelingt es dem menschlichen Gehirn nicht wirklich, zwei Aufgaben parallel durchzuführen. Zudem können bereits kleinste Abweichungen von der erlernten Routine starke Folgen darauf haben, wie schnell und erfolgreich Menschen Aufgaben gleichzeitig erledigen. Das zeigt eine neue Studie der MLU, der FernUniversität in Hagen und der Hamburg Medical School. Sie erschien kürzlich im „Quarterly Journal of Experimental Psychology“.
Leipziger Buchmesse: Universitäten Halle, Jena und Leipzig bieten wissenschaftliche Antworten auf aktuelle Fragen
09.03.2026 | Die Universitäten Halle, Jena und Leipzig treten vom 19. bis 22. März 2026 erneut gemeinsam auf der Leipziger Buchmesse auf. Beim Forum Unibund in Halle 2, Stand C301 gestalten sie ein abwechslungsreiches Programm, das an aktuelle Buchveröffentlichungen ihrer Forschenden anknüpft. In insgesamt 21 Podiumsgesprächen und Vorträgen erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in wissenschaftliche Perspektiven auf drängende gesellschaftliche Fragen und in neue Buchpublikationen. Darüber hinaus informieren die drei Hochschulen über ihre Studienangebote und bieten individuelle Gespräche dazu an.
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg steht für
Demokratie, Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit
Die zahlreichen Krisen in der Welt, Krieg, Gewalt und vielfaches menschliches Leid sowie Herausforderungen wie der Klimawandel, Migration und wirtschaftliche Unsicherheiten erzeugen tiefe Verunsicherung. Dies führt zu gesellschaftlichen Debatten, die zum Teil demokratiefeindlich sind. Vor dem Hintergrund öffentlich gewordener rechtsextremistisch geprägter, antidemokratischer Bestrebungen bringt die MLU ihre tiefe Sorge um die Freiheit von Forschung und Lehre in der internationalen und vielfältigen Gemeinschaft ihrer Forschenden, Lehrenden und Lernenden zum Ausdruck. Im Bewusstsein ihrer eigenen Geschichte in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts wendet sich die MLU gegen Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus.
Wissenschaft lebt vom Austausch mit anderen. Die MLU ist als "weltoffene Hochschule" ein Ort der Begegnung, der kritischen Auseinandersetzung und des Lernens, weil sie Menschen mit verschiedenen kulturellen, ethnischen, religiösen und sozialen Hintergründen und Sichtweisen zusammenbringt. Ein respektvoller Umgang miteinander ist die Grundlage, um in offenen Diskussionen und sachlichen Debatten zu Lösungen zu kommen. Ein friedliches Miteinander setzt Offenheit, Bereitschaft zum Diskurs und globale Verständigung voraus. Diesen essenziellen Werten sind die Universität und ihre Mitglieder verpflichtet – in Studium, Lehre, Forschung ebenso wie im Arbeitsalltag.








