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Jahr 2025
Lehrer*innenbildung: Dritte DAAD-Förderung für erfolgreiches Internationalisierungs-Projekt an der MLU
Für die Internationalisierung der Lehrerbildung erhält die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) 625.000 Euro aus dem Förderprogramm "Lehramt.International" des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Am Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZLB) der MLU wird damit eines von bundesweit 36 Modellprojekten gefördert. Es ist bereits die zweite Verlängerung des Projekts am ZLB. Bis zunächst 2029 können Lehramtsstudierende und Dozenten von den Angeboten profitieren. Im Zentrum steht eine weitere Qualitätsverbesserung des Lehramtsstudiums an der MLU durch mehr internationale Studienanteile, die auch in Form von neuen Kurzzeit-Mobilitätsformaten angeboten werden.
Fossil discovery in the Geiseltal Collection: researchers identify unique bird skull
Around 45 million years ago, a 4.6 feet-tall (1.40 metres) flightless bird called Diatryma roamed the Geiseltal region in southern Saxony-Anhalt. An international team of researchers led by the Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) and the Senckenberg Research Institute and Natural History Museum in Frankfurt report on the bird`s fully preserved skull in the scientific journal "Palaeontologia Electronica". The fossil was unearthed in the 1950s in a former lignite mining area in the Geiseltal in Germany. It was initially misclassified and thus led a shadowy existence until its rediscovery. The only other place that a similar skull fossil has been found is the USA.
Ecosystems: new study questions common assumption about biodiversity
Plant species can fulfil different functions within an ecosystem, even if they are closely related to each other. This surprising conclusion was reached by a global analysis of around 1.7 million datasets on plant communities. The study was led by MLU and the University of Bologna. Their findings overturn previous assumptions in ecology. The study was published in "Nature Ecology & Evolution" and offers insights for nature conservation.
News
Die Biodiversität hat sich an Orten schneller verändert, an denen sich auch die Temperaturen schneller verändert haben. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die im Fachjournal "Nature" veröffentlicht wurden. An der Arbeit beteiligt waren auch Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
News
Vor etwa 45 Millionen Jahren streifte der 1,40 Meter große Laufvogel Diatryma durch das Gebiet des Geiseltals im Süden Sachsen-Anhalts. Einen vollständig erhaltenen Schädel des Vogels präsentiert ein Team der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Senckenberg Forschungsinstitutes und Naturmuseums Frankfurt zusammen mit französischen Forscherinnen in der Fachzeitschrift "Palaeontologia Electronica". Das Fossil wurde in den 1950er Jahren im früheren Braunkohleabbaugebiet im Geiseltal ausgegraben. Weil es zunächst falsch zugeordnet war, fristete es bis zu seiner Wiederentdeckung ein Schattendasein. Weltweit gibt es ein ähnliches Schädelfossil nur noch in den USA.
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Prof. Dr. Samir Lounis ist seit Januar 2025 neuer Professor für Quantentheorie der Festkörper an der MLU. Lounis forscht zu Quantenphänomenen in Materialien, die für die nächste Generation der Informationstechnologie und Elektronik gebraucht werden. In seiner Arbeit nutzt der erfahrene Forscher komplexe Berechnungen und Simulationen, um die Eigenschaften dieser Materialien vorherzusagen. Mit der Berufung von Samir Lounis baut die MLU ihre wissenschaftliche Expertise im Bereich der Festkörperphysik weiter aus und besetzt eine wichtige Position für das geplante Exzellenzcluster "Center for Chiral Electronics".
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Jun.-Prof. Dr. Frederik Haase von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erhält bis zu 1,5 Millionen Euro aus dem Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Chemiker forscht zu sogenannten frustrierten Materialien, bei denen Moleküle daran gehindert werden, optimale Bindungen einzugehen. Die Ergebnisse des Projekts könnten dazu beitragen, neuartige Katalysatoren für chemische Reaktionen zu entwickeln. Einen Teil des Geldes investiert der Forscher in einen Synthese-Roboter, der bestimmte Handgriffe im Labor künftig automatisch übernimmt.
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Die MLU führt ihre Aktivitäten zur Vernetzung in Zentralasien weiter. Seit 2019 ist die Universität Halle in Almaty in Kasachstan mit einer Auslandsrepräsentanz vertreten. Daran angegliedert ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte "Central Asia Sustainable Innovation Bureau", das seine Arbeit dank einer neuen Förderung bis 2028 fortsetzen kann. Das Kontaktbüro unterstützt den Transfer von Nachhaltigkeitsinnovationen und Projektergebnissen und vernetzt BMBF-geförderte Projekte in den zentralasiatischen Partnerländern.
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Künstliche Intelligenz und die Herausforderungen für die Theologie stehen im Zentrum des Studientags "Digitaler Geist? KI und die Geisteswissenschaften", der am 15. Januar 2025 an der MLU stattfindet. Wie beeinflusst Künstliche Intelligenz Bildung und Forschung? Kann sie zum Wohl der Menschheit beitragen und etwa die Gemeindearbeit oder den Religionsunterricht bereichern? Zu diesen Fragen diskutieren Forschende aus Deutschland und Frankreich mit den halleschen Theologinnen und Theologen. Der Studientag ist eine Veranstaltung der Theologischen Fakultät mit den beiden evangelischen Landeskirchen Sachsen-Anhalts, die allen Interessierten offensteht.
Physics: Current generated by the quantum Hall effect has additional magnetic properties
The quantum Hall effect, a fundamental effect in quantum mechanics, not only generates an electric but also a magnetic current. It arises from the motion of electrons on an orbit around the nuclei of atoms. This has been demonstrated by the calculations of a team from Martin Luther University Halle-Wittenberg (MLU) which were published in the journal "Physical Review Letters". These results can potentially be used to develop new types of inexpensive and energy-efficient devices.
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Der Quanten-Hall-Effekt, ein fundamentaler Effekt der Quantenmechanik, erzeugt nicht nur einen elektrischen, sondern auch einen magnetischen Strom. Dieser entsteht durch die Bewegungen der Elektronen auf einer Bahn um die Atomkerne. Das zeigen Berechnungen eines Teams der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) im Journal "Physical Review Letters". Die Erkenntnisse könnten genutzt werden, um neuartige günstige und energieeffiziente Bauelemente zu entwickeln.
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