Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2017

Psychologie: Verspielte Menschen haben Vorteile

Erwachsene können ihren Hang zur Verspieltheit in vielen Situationen positiv nutzen. Sie sind gut im Beobachten, nehmen leicht neue Perspektiven ein und gestalten monotone Aufgaben für sich interessant. Gleichzeitig ist Verspieltheit aber nicht gleichzusetzen mit Humor. Stattdessen brauche es dafür neue Begriffe, schreiben Psychologen der Universität Halle in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift "Personality and Individual Differences".

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Spitzenforschung mit Anwendungsbezug

12,3 Millionen Euro für neue Projekte in den Material- und den Biowissenschaften: Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat zwei Zuweisungsbescheide für die beiden naturwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte der Universität an Rektor Prof. Dr. Udo Sträter überreicht. Die halleschen Materialwissenschaftler erhalten bis 2022 rund 6 Millionen Euro. Die molekularen Biowissenschaften werden mit 6,3 Millionen Euro gefördert. Die Mittel kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Sachsen-Anhalt.

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Mitteldeutsche Universitäten gründen Globalisierungsforum

Die Universitäten Halle, Leipzig, Jena und Erfurt haben ein gemeinsames Forschungsforum in den Geistes- und Sozialwissenschaften gegründet. Das "Forum for the Study of the Global Condition" führt Wissenschaftler zahlreicher Fächer zusammen, die globale Verflechtungen von gegenwärtigen Gesellschaften und deren historische Wurzeln untersuchen.

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Neue Materialien für Solarzellen: Physiker an internationalem Forschungsprojekt beteiligt

Silizium für Solarzellen könnte in Europa künftig knapp werden, deswegen braucht es eine Alternative: Neuartige Dünnschichtsolarzellen stehen im Zentrum des internationalen Forschungsprojekts "Starcell", an dem auch Physiker der Universität Halle mitarbeiten. Die Europäische Union (EU) fördert das Projekt, das unter Federführung des katalonischen Instituts für Energieforschung steht, für drei Jahre mit rund 4,8 Millionen Euro. Davon fließen rund 380.000 Euro an die MLU. Die Mittel stammen aus dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizon 2020".

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Verlust von Pflanzenarten setzt das Aussterben von Tierarten in Gang

Verschwinden Pflanzenarten durch den Klimawandel, zieht dies wahrscheinlich den Verlust von Tierarten nach sich. Besonders bedroht sind Insekten, die auf die Interaktionen mit bestimmten Pflanzenarten angewiesen sind. Pflanzen verkraften hingegen das Verschwinden ihrer tierischen Partner besser, schreibt ein internationales Team in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Nature Communications". An der Studie, die unter Federführung des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums entstand, waren auch mehrere Geobotaniker derUniversität Halle und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig beteiligt.

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„Wächter des Genoms“: Neue Einblicke in die Struktur des Proteins p53

Das Protein p53 spielt bei der Abwehr von Krebs eine elementare Rolle: Es erkennt Fehler im Erbgut einer Zelle und zerstört diese. Bisher war es Forschern nur schwer möglich, die Struktur von p53 näher zu analysieren und seine Funktionsweise so besser zu verstehen. Pharmazeuten und Biochemiker der Universität haben jetzt eine neue Methode entwickelt, mit der sich die Struktur des Proteins mit modernen Massenspektrometrie-Verfahren erstmals relativ genau beschreiben lässt.

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Humboldt-Forschungspreis: Historiker Gwyn Campbell forscht in Halle

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat dem Historiker Prof. Dr. Gwyn Campbell von der McGill University in Montreal, Kanada den Humboldt-Forschungspreis zuerkannt. Damit werden seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Indian Ocean Studies gewürdigt. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld verwendet Campbell für mehrere Forschungsaufenthalte an der Uni Halle.

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VW-Stiftung fördert Kooperationsprojekt mit Aserbaidschan

Wie kann einem Land der Übergang von der Planwirtschaft zur globalen Marktwirtschaft gelingen? Was bedeutet eine solch tiefgreifende Transformation für das Rechtssystem? Diesen Fragen widmet sich ab 2017 eine neue Forschungsstelle am Institut für Wirtschaftsrecht der Universität Halle. Mit 560.000 Euro fördert die Volkswagenstiftung das Projekt zur Rechtstransformation in der Republik Aserbaidschan, das auch dazu beitragen will, Lehre und Forschung vor Ort zu modernisieren.

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Jahr 2016

Wissenschaft im Caravan: Neues Angebot für Flüchtlingskinder der Uni Halle und Bayer-Stiftung

Der naturwissenschaftliche Unterricht für Schulklassen mit Flüchtlingskindern steht im Zentrum einer neuen Initiative von Biodidaktikern der Universität Halle und der Bayer Science & Education Foundation. Mit einem eigens umgebauten Wohnwagen fahren die Wissenschaftler an Schulen in Sachsen-Anhalt und führen Projektwochen zum Thema "Der menschliche Körper" durch. Die Bayer-Stiftungen fördern das Projekt mit 117.000 Euro für drei Jahre.

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Qualitätsoffensive Lehrerbildung: Uni Halle startet Projekt KALEI

Startschuss für mehr Qualität in der Lehrerbildung: Mit einer Auftaktveranstaltung, die am Freitag, 9. Dezember, an der Universität Halle stattfindet, stellt sich das Projekt "Kasuistische Lehrerbildung für den inklusiven Unterricht" (KALEI) öffentlich vor. KALEI, das über vier Jahre mit rund zwei Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" gefördert wird, soll die Lehramtsausbildung durch einen verstärkten Fokus auf die Unterrichtspraxis verbessern.

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Neues Forschungsprojekt: Designer-Babys und Gen-Mais?

Mit gentechnischen Verfahren, wie CRISPR/Cas9, können Wissenschaftler das Erbgut von Menschen, Tieren oder Pflanzen einfach und gezielt verändern. Diese neuen Methoden bringen nicht nur die Gesetzgebung an ihre Grenzen. Ein neues Forschungsprojekt, das an der Universität Halle in Kooperation mit dem Museum für Naturkunde Berlin koordiniert wird, stellt dieses Thema in den Mittelpunkt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben über drei Jahre mit rund 500.000 Euro.

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Intensive Landwirtschaft macht Landschaften monotoner

Wo Menschen die Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden intensivieren, nimmt nicht nur die Artenvielfalt ab, sondern auch die Landschaft wird eintöniger, und schließlich bleiben überall die gleichen Arten übrig. Diese großflächige Homogenisierung hat ein Forscherteam in einer groß angelegten Studie nachgewiesen, die in der international renommierten Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht wurde. Unter den Autoren sind auch sechs mitteldeutsche Biodiversitätsforscher aus Halle und Leipzig.

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