Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2016

iDiv erhält zusätzliche Millionen für neue Förderperiode

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig wird für vier weitere Jahre durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Das Fördervolumen steigt und liegt nun bei insgesamt rund 36,5 Millionen Euro für die neue Förderperiode. iDiv wurde 2012 gegründet und wird von den drei im mitteldeutschen Universitätsbund kooperierenden Universitäten betrieben: der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Universität Leipzig - sowie in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ).

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Studie: Hummeln sind in der Stadt produktiver als im Umland

Hummeln bestäuben Pflanzen in der Stadt häufiger als auf dem Land. Und das, obwohl sie in der Stadt vermehrt von Parasiten befallen werden, die ihre Lebensdauer verkürzen können. Das hat eine Studie der Universität Halle ergeben, die in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) entstanden ist.

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Uni Halle zum dritten Mal als familiengerechte Hochschule zertifiziert

Die Universität Halle hat zum dritten Mal in Folge das Zertifikat audit familiengerechte hochschule erhalten. Mit dem Zertifikat wird die erfolgreiche strategische Ausrichtung der MLU auf familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen gewürdigt.

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Leistungszentrum Chemie- und Biosystemtechnik gestartet

Unter Beteilung der Universität Halle ist das Fraunhofer-Leistungszentrum Chemie- und Biosystemtechnik gestartet. Insgesamt 13 Millionen Euro investieren das Land Sachsen-Anhalt, die  Fraunhofer-Gesellschaft und die beteiligten Industriepartner dafür.

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Wissenschaft und Forschung zum Anfassen am 1. Juli

Zum 15. Mal findet am Freitag, 1. Juli, die Lange Nacht der Wissenschaften in Halle statt. Über 90 universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen laden zu mehr als 340 Veranstaltungen ein. Hier geht es zum Programm:

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Humboldt-Forschungspreis: Hans Adler kommt nach Halle

Die Alexander von Humboldt-Stiftung ehrt den Germanisten Prof. Dr. Hans Adler von der University of Wisconsin - Madison mit dem Humboldt-Forschungspreis. Hans Adler, der zu den profiliertesten Aufklärungsforschern weltweit zählt, wird das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld für mehrere Forschungsaufenthalte an der Universität Halle nutzen. Gemeinsam mit seiner Gastgeberin, Humboldt-Professorin Elisabeth Décultot, wird Adler an der Edition der Werke des Philosophen Johann Georg Sulzers arbeiten, der als einer der wichtigsten Akteure der deutschsprachigen Aufklärung gilt.

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EU-Forschungsraum: KoWi-Bundestagung 2016 findet in Halle statt

Rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen vom 21. bis 23. Juni zur 28. Bundestagung zur EU-Forschungs- und Innovationsförderung an die Uni. Das Treffen, das die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) mit der MLU ausrichtet, findet zum ersten Mal in Sachsen-Anhalt statt. Die Tagung eröffnet Wissenschaftsminister Jörg Felgner.

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Erste Förderkurse im Studienkolleg Halle mit 50 Flüchtlingen starten

Im Mai beginnen 50 Flüchtlinge, die ein Studium aufnehmen wollen, spezielle Förderkurse am Landesstudienkolleg Halle. In diesen Förderkursen sollen die Männer und Frauen Deutsch lernen und sich mit der Universität Halle vertraut machen. Ziel ist es, sie für die Aufnahmeprüfung zu den Pflicht-Vorbereitungskursen für Ausländer im Studienkolleg fit zu machen, so dass sie im Anschluss ein reguläres Studium aufnehmen können. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt für dieses Förderprogramm bis Ende 2019 am Standort Halle maximal 1,3 Millionen Euro zur Verfügung.

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Neue Materialien für Displays

Flüssigkristalle sind ein wesentlicher Baustein für Displays von Computern, Handys und Tabletts. So genannte bananenförmige Flüssigkristalle könnten in Zukunft dabei helfen, diese Technologie noch schneller und energiesparender zu machen. Eine internationale Forschergruppe der Universität Halle und des Trinity College in Dublin hat nun eine Möglichkeit gefunden, diese großflächig und defektfrei anzuordnen.

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Adipositas: Signalweg schützt vor metabolischem Syndrom

Das Hormon Adiponektin kann den Körper vor Fettleibigkeit und den Folgeerkrankungen schützen. Eine Forschergruppe der Universitäten Halle und Tübingen hat nun einen wichtigen Signalweg identifiziert, der für die Produktion dieses Hormons im Körper verantwortlich ist. Ist das Hormon, das vom Fettgewebe gebildet wird, in zu geringen Mengen vorhanden, kann es unter Umständen zum metabolischen Syndrom und letztlich schweren Gefäß- und Herzerkrankungen kommen.

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Katastrophenschutz: 1,8 Millionen Euro fließen in neues Projekt

Bei Hochwasser ist das Engagement freiwilliger Helfer wichtig und  gefragt. Deren Selbstorganisation über sozialen Medien stößt aber  schnell an Grenzen. Hier setzt das an der Universität Halle koordinierte Projekt "KUBAS" an: Mit drei Verbundpartnern soll ein  System entwickelt werden, das zwischen dem Bedarf der Behörden und den  Helfern zielgerichtet vermittelt. Gefördert wird das Projekt vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,8 Millionen Euro.

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Uraltes genetisches Muster auch in heranwachsenden Pflanzen gefunden

Das evolutionsbiologische Sanduhr-Modell ist bei Pflanzen weiter verbreitet als bisher angenommen. Bisher war das evolutionäre Grundmuster nur für die Entwicklung von tierischen und pflanzlichen Embryos beschrieben worden. Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Halle und des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) hat jetzt erstmals gezeigt, dass die Genaktivität von Pflanzen nicht nur während der Entwicklung von Embryos, sondern auch in weiteren Entwicklungsphasen nach demselben Prinzip gesteuert wird.

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