Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2016

Gene im Erbgut besser lokalisieren

Die Evolution hilft bei der Bestimmung von Genen in komplexen Organismen: Biologen und Bioinformatiker des Julius Kühn-Instituts (JKI) Quedlinburg und der Universität Halle haben ein neues Programm entwickelt, mit dem sich die Positionen von Genen im Erbgut von Tieren und Pflanzen besser vorhersagen lassen.

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Onlineprogramme sollen Menschen zufriedener machen

Menschen sind zufriedener, wenn sie die schönen Dinge in ihrer Umgebung bewusster wahrnehmen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von Psychologen aus Halle und Zürich. Die Forscher haben ein Verfahren entwickelt, bei dem die Testpersonen für eine Woche täglich Beobachtungen aus ihrem Alltag aufschreiben sollten, die sie schön finden. Das Ergebnis: Die Zufriedenheit der Teilnehmer steigt, depressive Gefühle werden schwächer.

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Hochrangiger Zuwachs: Humboldt-Professorin Tiffany Knight berufen

Die US-amerikanische Biodiversitätsforscherin Prof. Dr. Tiffany Knight forscht ab 1. Februar an der MLU und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Rektor Udo Sträter überreichte ihr jetzt ihre Ernennungsurkunde. Knight ist bereits die dritte Professorin der Uni Halle, die eine Alexander von Humboldt-Professur – Deutschlands höchstdotierten internationalen Forschungspreis – erhält. Die Humboldt-Stiftung fördert Knights Professur an der MLU für fünf Jahre mit fünf Millionen Euro.

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DFG-Langzeitförderung: Historiker erschließen erstmalig Stadtbücher

Wie die Verwaltung einer Stadt im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit funktionierte, das zeigen Stadtbücher. Diese reichen Quellen sind jedoch kaum erforscht. Ein durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt der Uni Halle soll das ändern: Bis zu 4 Millionen Euro kann die Arbeitsgruppe von Historiker Prof. Dr. Andreas  Ranft für diese Grundlagenforschung bis 2028 erhalten.

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Pharmazeuten forschen an magenbeständigen Zusätzen für Medikamente

Mitunter können Arzneistoffe nicht oral verabreicht werden, weil sie von der Magensäure zersetzt werden. In einem neuen Forschungsprojekt arbeiten Pharmazeuten der Uni Halle an synthetischen Lipiden, die nicht vom Magensaft angegriffen werden und zur Verkapselung säureanfälliger Stoffe genutzt werden können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt über drei Jahre mit 442.000 Euro.

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Studie: Weltgeschehen beeinflusst Bienenvölker stärker als Pestizide

Pestizide und Parasiten sind nicht für den regionalen Rückgang von Honigbienenvölkern verantwortlich. Wie hallesche Biologen herausgefunden haben, spielen politische und sozio-ökonomische Veränderungen, wie Revolutionen oder auch Bürgerkriege, und der globale Honighandel eine wesentlich größere Rolle.

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Artenreiche Ökosysteme sind produktiver als artenarme

Artenreiche Ökosysteme sind wesentlich gesünder und produktiver als artenarme: Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern unter den Beteiligung der MLU hat das nun mit einer Analyse der komplexen Daten weltweiter Grasland-Ökosysteme herausgefunden. Es ist die bislang umfassendste Studie, die diesen Effekt in natürlichen Ökosystemen zeigt. Sie wurde in der renommierten Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht.

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Deutschlands Weg aus der Wirtschaftskrise der 1930er

Der wirtschaftliche Aufschwung Deutschlands von 1932 bis 1936 steht im Zentrum eines gemeinsamen Projekts von halleschen Ökonomen mit Forschern der Universitäten Dortmund und Bonn. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 416.000 Euro. Die Erkenntnisse könnten auch bei aktuellen ökonomischen Probleme helfen.

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60. Universitäts-Partnerschaft: Halle und Archangelsk kooperieren

Die Universität Halle und die Universität Archangelsk (Russland) haben nach vielen Jahren der Zusammenarbeit auf Institutsebene nun einen Universitätsvertrag unterzeichnet. Für die MLU ist das die insgesamt 60. Hochschulpartnerschaft, die vertraglich fixiert ist.

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Sonderforschungsbereich erhält 10 Millionen Euro von der DFG

Dritte Runde für Spitzenforschung: Der Sonderforschungsbereich (SFB) 762 „Funktionalität oxidischer Grenzflächen“ wird für vier weitere Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 10 Millionen Euro gefördert.

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Wissen über globale Artenvielfalt ist deutlich geringer als angenommen

Viele der bisherigen Studien zur globalen Artenvielfalt sind ungenau. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe, die unter Leitung der Universität Halle und Beteiligung des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) eine Langzeitstudie zur Artenvielfalt in subtropischen chinesischen Wäldern durchgeführt hat.

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Hugo-Junkers-Preise für zwei Uni-Projekte

Zwei Hugo-Junkers-Preise gingen in diesem Jahr an Projekte, an denen die Universität Halle beteiligt ist. Physiker Dr. Nicki Hinsche erhielt in der Kategorie Grundlagenforschung den ersten Preis für das Projekt „Nanostrukturierte thermoelektrische Schichtsysteme“. Der Wissenschaftscampus Halle erreichte in der Kategorie Innovativste Allianz den dritten Platz.

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