Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Newsarchiv: Schafft Wissen. Seit 1502.

Jahr 2016

Wissenschaft und Forschung zum Anfassen am 1. Juli

Zum 15. Mal findet am Freitag, 1. Juli, die Lange Nacht der Wissenschaften in Halle statt. Über 90 universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen laden zu mehr als 340 Veranstaltungen ein. Hier geht es zum Programm:

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Humboldt-Forschungspreis: Hans Adler kommt nach Halle

Die Alexander von Humboldt-Stiftung ehrt den Germanisten Prof. Dr. Hans Adler von der University of Wisconsin - Madison mit dem Humboldt-Forschungspreis. Hans Adler, der zu den profiliertesten Aufklärungsforschern weltweit zählt, wird das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld für mehrere Forschungsaufenthalte an der Universität Halle nutzen. Gemeinsam mit seiner Gastgeberin, Humboldt-Professorin Elisabeth Décultot, wird Adler an der Edition der Werke des Philosophen Johann Georg Sulzers arbeiten, der als einer der wichtigsten Akteure der deutschsprachigen Aufklärung gilt.

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EU-Forschungsraum: KoWi-Bundestagung 2016 findet in Halle statt

Rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen vom 21. bis 23. Juni zur 28. Bundestagung zur EU-Forschungs- und Innovationsförderung an die Uni. Das Treffen, das die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) mit der MLU ausrichtet, findet zum ersten Mal in Sachsen-Anhalt statt. Die Tagung eröffnet Wissenschaftsminister Jörg Felgner.

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Erste Förderkurse im Studienkolleg Halle mit 50 Flüchtlingen starten

Im Mai beginnen 50 Flüchtlinge, die ein Studium aufnehmen wollen, spezielle Förderkurse am Landesstudienkolleg Halle. In diesen Förderkursen sollen die Männer und Frauen Deutsch lernen und sich mit der Universität Halle vertraut machen. Ziel ist es, sie für die Aufnahmeprüfung zu den Pflicht-Vorbereitungskursen für Ausländer im Studienkolleg fit zu machen, so dass sie im Anschluss ein reguläres Studium aufnehmen können. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt für dieses Förderprogramm bis Ende 2019 am Standort Halle maximal 1,3 Millionen Euro zur Verfügung.

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Neue Materialien für Displays

Flüssigkristalle sind ein wesentlicher Baustein für Displays von Computern, Handys und Tabletts. So genannte bananenförmige Flüssigkristalle könnten in Zukunft dabei helfen, diese Technologie noch schneller und energiesparender zu machen. Eine internationale Forschergruppe der Universität Halle und des Trinity College in Dublin hat nun eine Möglichkeit gefunden, diese großflächig und defektfrei anzuordnen.

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Adipositas: Signalweg schützt vor metabolischem Syndrom

Das Hormon Adiponektin kann den Körper vor Fettleibigkeit und den Folgeerkrankungen schützen. Eine Forschergruppe der Universitäten Halle und Tübingen hat nun einen wichtigen Signalweg identifiziert, der für die Produktion dieses Hormons im Körper verantwortlich ist. Ist das Hormon, das vom Fettgewebe gebildet wird, in zu geringen Mengen vorhanden, kann es unter Umständen zum metabolischen Syndrom und letztlich schweren Gefäß- und Herzerkrankungen kommen.

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Katastrophenschutz: 1,8 Millionen Euro fließen in neues Projekt

Bei Hochwasser ist das Engagement freiwilliger Helfer wichtig und  gefragt. Deren Selbstorganisation über sozialen Medien stößt aber  schnell an Grenzen. Hier setzt das an der Universität Halle koordinierte Projekt "KUBAS" an: Mit drei Verbundpartnern soll ein  System entwickelt werden, das zwischen dem Bedarf der Behörden und den  Helfern zielgerichtet vermittelt. Gefördert wird das Projekt vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,8 Millionen Euro.

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Uraltes genetisches Muster auch in heranwachsenden Pflanzen gefunden

Das evolutionsbiologische Sanduhr-Modell ist bei Pflanzen weiter verbreitet als bisher angenommen. Bisher war das evolutionäre Grundmuster nur für die Entwicklung von tierischen und pflanzlichen Embryos beschrieben worden. Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Halle und des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) hat jetzt erstmals gezeigt, dass die Genaktivität von Pflanzen nicht nur während der Entwicklung von Embryos, sondern auch in weiteren Entwicklungsphasen nach demselben Prinzip gesteuert wird.

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Physiker entwickeln Ideen für temperaturgesteuerte Speichermedien

Temperaturveränderungen helfen dabei, magnetisch gespeicherte Daten schneller und effizienter zu verarbeiten. Physiker der Universität Halle und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik (MPI) in Halle haben herausgefunden, dass sich moderne Speichermedien durch den Einsatz einer bestimmten Materialklasse verbessern lassen. Die speziellen magnetischen Eigenschaften dieser Stoffe sorgen dafür, dass die Speicher bei Temperaturveränderungen noch schneller und energiesparender arbeiten.

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Kinder mit Migrationshintergrund im Schulalltag begleiten

03.05.2016: An der Universität Halle startet im Sommersemester ein neues Projekt, in dem Lehramtsstudierende Schüler mit Migrations- oder Fluchthintergrund in halleschen Grund-, Sekundar- und berufsbildenden Schulen unterstützen. Die Studierenden gehen dabei direkt an die Schulen und bieten dort zum Beispiel Hilfe beim Sprachunterricht oder außerschulischen Aktivitäten an.

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Weitere Millionenförderung zur Entwicklung neuer Tierimpfstoffe

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stockt im Rahmen des GO-Bio-Programms die Förderung des Projektes Verovaccines an der Universität Halle um weitere 1,1 Millionen Euro auf. In dem Projekt entwickeln Wissenschaftler Impfstoffe aus Milchhefe, die gegen virale Tierseuchen gerichtet sind.

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Materialentwicklung: Uni Halle erhält neuartiges Röntgenmikroskop

Der Blick ins Innere von Werkstoffen wird immer wichtiger, um sie leistungsfähiger und effizienter zu machen und neue Materialien mit nie dagewesenen Eigenschaften entwickeln zu können. An der Universität Halle gibt es dazu künftig noch bessere Möglichkeiten: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert ein neuartiges Röntgenmikroskop, das Einblicke bis auf die Nanoskala gewährt.

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